Lötschberg Basistunnel

Die Artikel 1, 2 und 3 in der Zeitschrift «Geomatik Schweiz» befassen sich mit den Vermessungsarbeiten am und im Basistunnel.

Das Bundesamt für Landestopografie swisstopo erarbeitete im Auftrag der BLS AlpTransit AG das Konzept für die oberirdische Grundlagenvermessung zur Absteckung des Lötschberg-Basistunnels. Der Technische Bericht 94-05 dokumentiert die 1994 ausgeführten terrestrischen und satellitengestützten Messungen und deren Auswertung für die Absteckung des Sondierstollens Frutigen – Mitholz – Kandersteg.

Der swisstopo Report 07-09 vom August 2007 gibt einen Überblick über sämtliche Beiträge von swisstopo zum Bau des Lötschberg-Basistunnels, welche in insgesamt 40 technischen Berichten dokumentiert worden sind. swisstopo stellte die geodätischen Bezugsrahmen und Modelle bereit und realisierte in enger Zusammenarbeit mit dem Bauherrenvermesser (IG BeWa) die oberirdische Grundlagenvermessung für die unterirdische Absteckung in Lage und Höhe, mit dem Ziel eines lage- und höhenmässig hochgenauen Durchstiches.

Schlussbericht über die Vermessungsarbeiten beim Bau des Lötschberg-Basistunnels von HU. Riesen © BLS AlpTransit AG und IG BeWa 2008

Video «Millimetergenau durch den Lötschberg» zur Vermessung des Lötschberg Basistunnels
© Ingenieurgemeinschaft IG BeWa 2005

Allgemeines Video zum Bau des Lötschberg Basistunnels © BLS AlpTransit AG 2007

Der Lötschberg-Basistunnel ist mit einer Länge von 34.577 Kilometern seit 2007 in Betrieb. Heute ist er nur auf rund 40 % seiner Länge zweispurig befahrbar. Er soll bis im Dezember 2035 vollständig auf zwei Spuren ausgebaut werden.

Weitere Dokumente sind in der Literaturdatenbank unter dem Stichwort «Lötschberg Basistunnel» zu finden, der Wikipedia-Eintrag gibt einen allgemeinen Überblick.